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GPRS-Bridge Modemkommunikation / Datenübertragung transparent übers Internet |
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Authentifizierung und Datenübertragung |
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Sie können weltweit mit tausenden von Geräten (z. B. Zähler), abhängig von der PC-Hardware auf der der GPRS-Bridge Server installiert ist, übers Internet kommunizieren, ohne dass in den Geräten ein Internetserver integriert ist. Zur Abfrage benötigen Sie keine Webaplikation. |
Beschreibung |
Die UniMod GSM-3 Modems der Firma Baer unterstützen GPRS (General Package Radio Service). Wenn die Modems entsprechend parametriert sind, wählen sie sich nach dem Einschalten (Power up) über GPRS beim Netzbetreiber ein. Dieser vergibt an das Modem eine dynamische IP-Adresse (Internetadresse) aus seinem Adressbereich und stellt dann über das TCP/IP-Protokoll eine Verbindung mit der GPRS-Bridge (TCP-Server) her.
Die GPRS Funktion kann mit dem Parametrierprogramm UniModSet aktiviert und deaktiviert werden. Auch wenn die GPRS Funktion aktiviert und das Modem beim Server angemeldet ist, kann es jederzeit über die GSM Verbindung angerufen werden. Sobald der Anruf kommt, wird die GPRS Verbindung unterbrochen und der Anruf angenommen. Nach Beendigung des Anrufs wählt sich das Modem wieder über GPRS ein und wird beim Server angemeldet.
Wenn bei dem Modem „Fernparametrierung” erlaubt ist, kann die GPRS Funktion auch über eine Einwahl geändert werden. Da auch alle anderen Einstellungen des Modems geändert werden können, einschließlich „Fernparametrierung” nicht erlaubt, wird diese Einstellung bei sicherheitskritischen Anwendungen nicht empfohlen.
Nach korrekter Anmeldung an der GPRS-Bridge ist das Modem transparent und schickt in einem parametrierten Zeitintervall (z. B 15min) „<ALIVE>” zur GPRS-Bridge. Empfängt die GPRS-Bridge innerhalb eines parametrierten Zeitintervalls (z. B. 1h) kein Zeichen, so wird die Verbindung zum Modem getrennt. Das Modem wählt sich nach einem parametrierten Zeitintervall (z. B. 6h) beim Netzbetreiber neu eine. Dadurch ist das Modem auch nach Störungen wieder erreichbar. Eine gerade laufende Datenübertragung wird durch diese Funktion nicht unterbrochen.
Die GPRS-Bridge beinhaltet zwei Server, einen TCP-Server, auf dem sich die GPRS-Modems anmelden und einen HTTP-Server, auf dem sich die Clients anmelden.
Die Modems kommunizieren über einen Provider über das TCP/IP-Protokoll mit der GPRS-Bridge. Es werden Modems der Fa. Baer Industrie-Elektronik GmbH, sowie einige Fremdfabrikate unterstützt. Bitte fragen Sie an, ob Ihr verwendeter Modemtyp dabei ist.
Modems der Fa. Baer melden sich mit Benutzer-ID, Benutzername und Passwort auf der GPRS-Bridge an. Die Verwendung von Benutzername und Passwort ist modemabhängig und wird bisher nur von den Modems der Fa. Baer unterstützt.
Die Clients kommunizieren über das Http-Protokoll (Standard-Port 80 (HTTP-Tunneling)). Das bedeutet, dass die firmeninterne Firewall nur für einen Standard-Internet-Zugang konfiguriert werden muss. Es müssen also keine zusätzlichen Ports geöffnet werden, was zu einer Sicherheitslücke im Firmennetzwerk führen würde.
Der Serverstatus kann jederzeit mit einem Internetbrowser abgefragt werden.
Es besteht die Möglichkeit, für jede Modemverbindung die Kommunikation zu protokollieren. Sie wird durch COM-Log aktiviert und nach Beendigung der Verbindung im Root Verzeichnis der GPRS-Bridge abgespeichert.
Der virtuelle Modem-Pool (GPRS-Client) stellt Ihrem Programm/Programmen, eine virtuelle COM-Schnittstellen zur Verfügung. Sie können also mit jedem Programm, dass über eine COM-Schnittstelle arbeitet, über das Internet auf ein entferntes Gerät zugreifen. Auch das entfernte Gerät (z. B. Zähler) benötigt nur eine COM-Schnittstelle und keinen Internetserver.
Der virtuelle Modem-Pool stellt Ihnen zusätzlich folgende Funktionen zur Verfügung:
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LAN-Modem
Zur Kommunikation mit Ethernet-Modems der Fa. Bär Industrie-Elektronik GmbH (Wählverbindung bzw. Standleitung )
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Nullmodem
PC-interne Nullmodem-Verbindung zwischen zwei virtuellen COM-Schnittstellen
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PC-PC-Verbindung
Zur seriellen Kommunikation zweier PCs (Client / Server) über das Netzwerk
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