S0-Eingänge sind aktiv. Sie versorgen den Impulsgeber nicht nur mit einer
Signalspannung, sondern auch mit Hilfsspannung. S0-Geber können also eine eigene
Elektronik enthalten, ohne gleichzeitig über ein eigenes Netzteil verfügen zu müssen.
Dazu sind in der S0-Spezifikation nach DIN 43864 Grenzströme und Grenzspannungen festgelegt.
S0-Eingänge müssen an 800 Ohm noch 10mA liefern können (zur Versorgung des Impulsgebers)
und einen Stromfluss von 2.2mA noch als "Aus" erkennen. Sie dürfen nicht mehr
als 27V liefern.
Damit sind S0-Eingänge prinzipiell auch für einfache potentialfreie Kontakte und passive
Optokoppler- und Transistorgeber geeignet.
Sie werden häufig auch für Steuerleitungen (Tarife, Rückstellung etc.) verwendet.
Sie sind nur für kurze Strecken, unter 2 m geeignet und zugelassen. Für weitere Entfernungen stehen Wisch- (IEW) und Doppelstromeingänge (IED) zur Verfügung.
Zur Einsparung von Leitungen darf nur der Eingang EIN- parallel geschaltet werden. Die eingangsseitige galvanische Trennung der Module untereinander geht dabei allerdings verloren.
Nur wenn die Eingangsschaltung jedes Moduls getrennt versort wird, besteht unter den Modulen eine galvanische Trennung. (In unseren Geräten werden die Eingansschaltungen aller Module gemeinsam intern versorgt.)
Bei offenen Eingang ist der Ausgang auf auf VCC und der invertierte Augang auf GND. |